Statistiken sind der Fluch der Zeit..

mich hat jedenfalls niemand zur aktuellen Umfrage zum “Zugangserschwerungsgesetzt”. Irgend eine “schlaue” Person kam mal auf die Formel, das eine bestimmte Zahl von Personen repräsentativ für 80.000.000 Bürger sein könnte.

Wie können 1832 Menschen als repräsentativ gelten. Es will mir einfach nicht in den Kopf!!!

Kein wunder das wir eine solche sonderbare Politik haben. Es wird ja an jeder Ecke vermieden, das Volk wirklich zu Fragen. Die Online-Petition mit über 130.000 Unterzeichnern wird ignoriert und 1832 Personen gelten als aussagekräftig.

Obwohl es aussichtslos erscheint, bewegt sich dennoch etwas: siehe Spreeblick

Ich hoffe die SPD wird früher oder später an der 5% Grenze zu Grunde gehen, meine Stimme bekommen Sie jedenfalls nicht mehr.

Der Artikel der Zeit beschreibt eigentlich die Situation ganz gut.

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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30533/1.html

http://www.heise.de/tp/blogs/5/140626

2 thoughts on “Statistiken sind der Fluch der Zeit..

  1. Statistiken funktionieren – so schwer es zu glauben ist..

    Der Mensch scheint ein vorhersehbares Wesen zu sein.

    Oder warum sind die Prognosen bei jeder Wahl nahzu identisch mti den Hochrechnungen ?
    Warum sind medizinische Tests meist so genau auf einem Kreis von Probanden ?

    Weil die Statistik sich auf Merkmale des Menschen beschraenkt und die sind – trotz aller Individualitaet zum Trotzen – einheitlich.

    Deine Aggression gegenueber der unberechten Behandlung von 130.000 gegen 1832 ist natuerlich richtig, aber man kann anwenden dass die 130.000 nicht statistisch signifikant sind.

    Dazu muessten sie die breite Masse der Bevoelkerung abbilden. Aus meiner bisherigen Erfahrung (biased) ist es wahrscheinlicher (wahrscheinlicher, nicht tatsachen entsprechend), dass bei der Abstimmung der maennliche Anteil mit guter bzw hoehrer Ausbildung im Alter von 18-35 ueberrepraesentiert ist….

    wie auch immer – die Problematik des Hirnrissigen Gesetzes bleibt :-(

  2. Hallo Mcfly, leider hast du natürlich Recht. Ich habe es selbst in meiner Umgebung erlebt. Oft heißt es nur, es ist doch für eine gute Sache. Niemand hinterfragt das Thema wirklich oder noch schlimmer hinterfragt die allg. Aussagen und Begründungen der Politik.

    Und spätestens an dieser Stelle bestätigen sich dann Statistiken. Arme Demokratie.. :(

    Es bleibt lediglich die Hoffnung auf die nächsten Generationen. Diese werden ja von der Presse gerne als “Internetgeneration” oder als “Netzaktivisten” bezeichnet. Glücklicherweise gibt es auch in der Politik eine biologische / zeitliche Komponente, welcher sich bisher noch niemand entziehen konnte.

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